Institutionen und Einrichtungen

BIO Mitteldeutschland GmbH

Die BMD GmbH ist ein Zusammenschluss von Firmen und Institutionen, die im Bereich der Biotechnologie aktiv sind. Vorläufer des Unternehmens waren die Bioregion Halle-Leipzig-Management GmbH, die 1996/97 gegründet wurde und ab 2002 unter BIO Mitteldeutschland GmbH firmierte. Seit 2012 repräsentiert sich das Unternehmen unter dem Firmennamen BMD GmbH.

Im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt koordiniert die BMD GmbH die Aktivitäten des Clusters Biotechnologie und Life Sciences in Sachsen-Anhalt. Im Cluster arbeiten Firmen und Forschungsinstitute, Infrastruktureinrichtungen und Dienstleister rings um die Biotechnologie eng zusammen.

Weitere Informationen unter BIO Mitteldeutschland GmbH

BioEconomy e.V.

Der BioEconomy e.V. bündelt die Interessen der Clustermitglieder und bildet eine rechtliche Plattform für die Organisation und Finanzierung der gemeinsamen Aktivitäten insbesondere zur Bereitstellung der Eigenmittel für das Clustermanagement. Er wurde am 18. Oktober 2012 gegründet und hat unmittelbar in Folge die Aktivitäten aufgenommen.

Vision des Clusters und des Vereins BioEconomy e.V. ist die Entwicklung der Clusterregion Mitteldeutschland zur internationalen Modellregion der Bioökonomie mit der erfolgreichen Umsetzung einer vollständigen stofflichen, chemischen und energetischen Nutzung des natürlichen Rohstoffes Holz und anderer non-food Biomasse in effizienten Koppelproduktionen und Kaskadennutzungen. Der Verein richtet sich an alle Unternehmen und Organisationen, die an dieser Schaffung neuer Wertschöpfungsketten und wirtschaftlicher Entwicklungspotenziale partizipieren und mitwirken wollen.

 

weitere Informationen unter BioEconomy

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Die Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle, genießt universitären Status und national wie international einen anerkannten Ruf. An der renommierten Einrichtung studieren rund 1 100 junge Kreative aus über 20 Ländern in zehn Studiengängen, die in mehr als 20 Fachgebiete untergliedert sind. Die Geschichte der Kunsthochschule reicht bis ins Jahr 1915 zurück. Damals folgte der Architekt Paul Thiersch einem Ruf als Direktor der hiesigen Handwerkerschule und legte mit seinem Engagement den Grundstein, um im Sinne der Ideen des Deutschen Werkbundes und dessen Kunstgewerbeschulreform die Handwerkerschule zu einer modernen, an der Praxis orientierten Kunstgewerbeschule mit ausbildenden und produzierenden Werkstätten zu erneuern.
Weitere Informationen unter: www.burg-halle.de

Canstein Bibelzentrum Halle

Carl Hildebrand Freiherr von Canstein, ein preußischer Adeliger am Hof in Berlin, gründete 1710 in Halle die erste Bibelanstalt der Welt in Zusammenarbeit mit August Hermann Francke. Hier sollten Bibeln schnell, in hohen Auflagen und zu einem niedrigen Preis gedruckt werden. Canstein spendete sein Vermögen, um den neuartigen Bibeldruck vom stehenden Satz zu ermöglichen. Seine Pioniertat wirkt noch heute in weltweit mehr als hundert Bibelgesellschaften fort.

An diese Tradition anknüpfend wurde 1995 das Canstein Bibelzentrum Halle ins Leben gerufen. Nicht mehr Bibeldruck, sondern Bibelkenntnis steht nun im Mittelpunkt der Arbeit am historischen Ort.

Weitere Informationen unter  Canstein Bibelzentrum

Deutsches Jugendinstitut Außenstelle Halle

Das Deutsche Jugendinstitut e.V. (DJI) ist eines der größten sozialwissenschaftlichen Institute für Forschung und Entwicklung in Deutschland in den Themenbereichen Kindheit, Jugend, Familie und den darauf bezogenen Politik- und Praxisfeldern.

Als außeruniversitäre Einrichtung an der Schnittstelle zwischen unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen, föderalen Ebenen, Akteursgruppen, Politikbereichen und Fachpraxen bietet das DJI verwertbare Erkenntnisse aus der empirischen Forschung, zeitnahe wissenschaftsbasierte Beratung der Politik sowie wissenschaftliche Begleitung und Anregung der Fachpraxis. Gleichzeitig fungiert das DJI als Vermittlungsinstanz zwischen Wissenschaft, Politik und Fachpraxis.

Das Deutsche Jugendinstitut hat seinen Hauptsitz in München sowie eine Außenstelle in Halle an der Saale. Es beschäftigt rund 150 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Träger des 1963 gegründeten Instituts ist ein gemeinnütziger Verein mit Mitgliedern aus Politik, Wissenschaft, Verbänden sowie aus Institutionen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Der institutionelle Teil des Etats, der knapp die Hälfte des Gesamthaushalts ausmacht, wird überwiegend aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Einen kleineren Anteil finanzieren die Länder. Darüber hinaus wirbt das Institut Drittmittel zur Durchführung von Forschungsprojekten ein.

 

Weitere Informationen unter  Deutsches Jugendinstitut

Dual Career Netzwerk

Das Dual Career Netzwerk Deutschland treibt die Institutionalisierung und Optimierung von Dual Career Services für Dual Career-Paare voran, indem es eine Plattform bietet für das Bündeln und den Austausch von Erfahrungen und Wissen. Die Hochschulen entwickeln gemeinsam die Konzepte weiter und profitieren untereinander von ihren Best-practice Modellen. Diese Konzepte umfassen neben dem Portfolio konkreter Unterstützungsleistungen auch Aspekte wie hochschulinterne Akzeptanz, die Integration der Dual Career Services in die internen Handlungsprozesse, Aufbau und Pflege regionaler Netzwerke und Kooperationen sowie den Abbau von Vorbehalten gegenüber einer gezielten Unterstützung von Dual Career-Partner/innen.

Im Dual Career Netzwerk Deutschland (DCND) haben sich im Juni 2010 bundesweit rund 20 Dual Career Services von Universitäten zusammengeschlossen. Es zählt im Juli 2014 33 Mitglieder.

 

Evangelische Hochschule für Kirchenmusik Halle an der Saale

Am 18. April 1926 wurde die Evangelische Kirchenmusikschule in Aschersleben durch das Evangelische Konsistorium der Kirchenprovinz Sachsen in Magdeburg als erste Einrichtung dieser Art in Deutschland gegründet.

Im Januar 1939 siedelte die Kirchenmusikschule von Aschersleben nach Halle um.

Seit 1993 genießt sie den Status einer Hochschule und heißt nun Evangelische Hochschule für Kirchenmusik Halle (Saale) .

Weitere Informationen unter EHK Halle

Forschungszentrum Ultraschall GmbH

Hinter dem Forschungszentrum Ultraschall steckt eine gemeinnützige Forschungsgesellschaft mbH, die von kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region initiiert und getragen wird. Ziel der Forschungsgesellschaft ist es, Ideen und Ergebnisse aus der Grundlagenforschung möglichst zügig in neue Produkte und Verfahren umzusetzen, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen auf dem Gebiet der Ultraschalltechnik zu verbessern.

Den Kunden wird ein vielfältiges Dienstleistungsspektrum angeboten. Außerdem wird anwendungsorientiert im Rahmen von Projekten geforscht.

Das Institut engagiert sich in 4 Themenfeldern:

Zerstörungsfreie Prüfung

Bei der zerstörungsfreien Prüfung im technischen und industriellen Bereich bearbeiten wir u.a. die Schwerpunkte Luftultraschallprüfung, Prüfung von Kunststoffen und Kunststoffverbunden sowie den Metallbereich (Schweißnahtprüfung, Rohrleitungsprüfung).

Ultraschall in der Medizintechnik

Im medizintechnischen Bereich interessieren uns insbesondere Anwendungen mit Ultraschall als physikalische Messmethode (quantitativer Ultraschall).

Akustische Grundlagenforschung

Neue Piezomaterialien für den Wandlerbau werden entwickelt und dabei werden hauseigene Präparations- und Charakterisierungsmöglichkeiten sowie selbstentwickelte Modellierungswerkzeuge und die kommerzielle FEM-Software COMSOL zur Simulation von Wandlern und Schallfeldern genutzt.

Aus- und Weiterbildung

Workshops und Seminare zum weiten Themenfeld der Ultraschalltechnologie und ihrer Anwendung werden organisiert. Auf Wunsch werden auch Schulungen nach Ihren Vorstellungen durchgeführt.

Weitere Informationen unter Forschungszentrum Ultraschall

Franckesche Stiftungen zu Halle

Die Franckeschen Stiftungen zu Halle, gegründet 1698 als pietistisches Sozial- und Bildungswerk von AUGUST HERMANN FRANCKE (1663-1727), sind heute als moderner Bildungskosmos eng mit ihrer Geschichte verbunden. Mit ihren über 40 Partnereinrichtungen auf dem Gelände sind die Franckeschen Stiftungen heute ein einzigartiges Zentrum kultureller, wissenschaftlicher, pädagogischer, sozialer und christlicher Einrichtungen, darunter drei Kindergärten, ein Kinderkreativzentrum, vier Schulen, ein Familienkompetenzzentrum, ein Haus der Generationen, ein Bibelzentrum, traditionsreiche Gewerbebetriebe, aber auch das Archiv und die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen, museale Einrichtungen sowie universitäre wie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Über 4000 Menschen lernen, lehren, arbeiten und leben heute wieder in den Franckeschen Stiftungen.

Weitere Informationen unter: Franckesche Stiftungen

Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik (CSP)

Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik (CSP) betreibt angewandte Forschung in den Themengebieten der Siliziumkristallisation, der Solarmodultechnologien und Solarwaferfertigung.

Weitere Informationen unter: Fraunhofer-Center für Photovoltaik

Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Das Fraunhofer IMWS ist Ansprechpartner für die Industrie und für öffentliche Auftraggeber im Bereich der Zuverlässigkeit, Sicherheit, Lebensdauer und Funktionalität von Bauteilen und Systemen. Wir helfen Ihnen, die Eigenschaften von Werkstoffen und Bauteilen für die im Einsatz auftretenden Belastungen und die geforderten Funktionen optimal einzustellen, und entwickeln innovative Fertigungsschritte.

Weitere Informationen unter: Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

 

Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI)

Im Mittelpunkt der Forschung der  halleschen Projektgruppe „Molekulare Wirkstoffbiochemie und Therapieentwicklung“ des Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI)  stehen neurodegenerative und entzündliche Erkrankungen, wie Altersdemenz oder Multiple Sklerose und die Entwicklung entsprechender Therapie-Konzepte.

Weitere Informationen unter: Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie 

Heinz-Bethge-Stiftung

Die Stiftung wurde am 8. Juli 2011 gegründet. Ihr Name geht auf den Initiator und langjährigen Leiter des 1960 gegründeten Instituts für Festkörperphysik und Elektronenmikroskopie der Akademie der Wissenschaften Halle (Saale), Heinz Bethge, zurück. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Institut zu einem Zentrum der Elektronenmikroskopie in Deutschland und einer international renommierten Einrichtung der Materialwissenschaften. Nach der deutschen Wiedervereinigung gingen aus diesem Institut das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik und das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik Halle (Saale) hervor.

Zweck der Stiftung ist die Organisation und Koordinierung von Ausbildung und Weiterbildung auf den Gebieten der Elektronenmikroskopie, Materialwissenschaft und Mikrostrukturdiagnostik.

Die Stiftungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch:

• Unterstützung von Projekten zur akademischen Bildung und Weiterbildung ergänzend zur universitären Ausbildung,

• Vergabe von Stipendien für die Eliteförderung junger Wissenschaftler und Doktoranden

• Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen

• Förderung der Netzwerkbildung zwischen Forschungsinstituten und Ausbildungseinrichtungen in Mitteldeutschland

• Förderung des Wissens- und Ideentransfers auf dem Gebiet der Elektronenmikroskopie und angrenzender Bereiche der Mikrostrukturcharakterisierung, aus Forschungseinrichtungen, Universitäten und Hochschulen in die Wirtschaft,

• Öffentlichkeitswirksame Darstellung der elektronenmikroskopischen Kompetenzen im Raum Halle (Saale),

• das Einwerben von Mitteln für die Stiftung.

Die Zwecke müssen nicht gleichzeitig und nicht in gleichem Maße verwirklicht werden. Sie können auch nur verwirklicht werden, soweit die finanziellen Mittel der Stiftung ausreichen.

Weitere Informationen unter  Heinz-Bethge-Stiftung

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ wurde 1991 unter dem Namen UFZ-Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH gegründet und beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle/S. und Magdeburg über 1.100 Mitarbeiter. Es erforscht die komplexen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt in genutzten und gestörten Landschaften, insbesondere dicht besiedelten städtischen und industriellen Ballungsräumen sowie naturnahen Landschaften. Die Wissenschaftler des UFZ entwickeln Konzepte und Verfahren, die helfen sollen, die natürlichen Lebensgrundlagen für nachfolgende Generationen zu sichern.

Weitere Informationen unter: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

Historisches Büro

Das Historische Büro in Halle an der Saale wird geleitet von Dr. Henrik Eberle. Er wurde 1970 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) geboren. Nach dem Abitur studierte er Geschichte und angrenzende Fächer an der Martin-Luther-Universität Halle (1993 Magister artium).Seine Forschungsschwerpunkte sind die beiden deutschen Diktaturen und die extremistischen Parteien der Gegenwart.

Weitere Informationen unter Historisches büro

HYPOS Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany e.V. c/o

Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany oder kurz “HYPOS” steht für eines von zehn ostdeutschen Projekten, welches im Rahmen des Programms “Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Das Förderprogramm Zwanzig20 soll dem Innovationsprozess in Ostdeutschland durch die Unterstützung überregionaler und interdisziplinärer Kooperationen neue Impulse verleihen. In diesem Sinne kombiniert HYPOS die Kompetenzen ostdeutscher Big-Player aus Energiewirtschaft, Chemie, Anlagenbau mit den Potenzialen von Klein- und mittelständischen Unternehmen sowie der Expertise von Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

 

Weitere Informationen unter HYPOS

Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung

Das Entstehen des Instituts für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gemeinnützige Gesellschaft mbH (ISW Institut) ist eng mit dem Transformationsprozess der neuen Bundesländer ab 1990/1991 verbunden. Die bis dato vorherrschenden wirtschaftswissenschaftlichen Instrumentarien erwiesen sich als obsolet, um Politik, Wirtschaft und Verwaltung kompetente wissenschaftliche Unterstützung bezüglich dringend erforderlicher ökonomischer Entscheidungen für die erfolgreiche Gestaltung des Strukturwandels zu geben.

Eine Gruppe junger Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gründete 1991 das unabhängige und überparteiliche Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins mit anerkannter Gemeinnützigkeit. Die Rechtsform wurde 2003 in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt.

Das ISW Institut, mit Hauptsitz in Halle (Saale) ist seither der anwendungsorientierten und interdisziplinären Wirtschafts-, Bildungs- und Technologieorientierten Forschung verpflichtet. Das Institut verfügt über ein Büro in Berlin, in Magdeburg und Halle.

Im Institut arbeiten gegenwärtig ca. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Fachrichtungen, wie Wirtschafts- und Regionalwissenschaft, Bildungs-, Sozial-, Technologie- und Arbeitsmarktforschung sowie Informatik

Weitere Informationen unter Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Die Aufgaben des Instituts sind die wirtschaftswissenschaftliche Forschung und wirtschaftspolitische Beratung auf wissenschaftlicher Basis. Das IWH betreibt evidenzbasierte Forschung durch eine enge Verknüpfung theoretischer und empirischer Methoden. Dabei stehen wirtschaftliche Aufhol- und Wachstumsprozesse sowie die Rolle des Finanzsystems bei der (Re-)Allokation der Produktionsfaktoren sowie für die Förderung von Produktivität und Innovationen im Mittelpunkt.

Weitere Informationen unter: Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle

International Max Planck Research School for Science and Technology of Nanostructures (Nano-IMPRS)

 

Seit dem Jahr 2000 gehören die International Max Planck Research Schools (IMPRS) zum festen Bestandteil der Doktorandenförderung. Begabte Nachwuchswissenschaftler erhalten die Chance, unter exzellenten Bedingungen zu promovieren. Gemeinsames Kennzeichen dieser Graduiertenprogramme an den Max-Planck-Instituten sind die Lehrpläne mit Forschungsseminaren und Soft-Skill-Workshops sowie die enge Kooperation mit Universitäten.

Derzeit gibt es 63 IMPRS, 26 davon im chemisch-physikalisch-technischen Bereich, 23 im biologisch-medizinischen und 14 im geistes-, sozial- und humanwissenschaftlichen Bereich. Die Research Schools werden jeweils von einem oder mehreren Max-Planck-Instituten ins Leben gerufen. Sie arbeiten eng mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen, auch im Ausland, zusammen. Dadurch haben Doktoranden erstklassige Rahmenbedingungen. Das ist ein großer Vorteil bei Promotionsprojekten, die eine spezielle Ausstattung voraussetzen. Mittlerweile sind 80 Max-Planck-Institute an einer IMPRS beteiligt.

 

Weitere Informationen unter Nano-IMPRS

Internationale Georg-Wilhelm-Steller-Gesellschaft

Die Internationale Georg-Wilhelm-Steller-Gesellschaft e.V. mit Sitz in Halle (Saale) ist eine wissenschaftliche Gesellschaft mit der Aufgabe, das Erbe des vom halleschen Pietismus geprägten Arztes und Naturforschers Georg Wilhelm Steller sowie weiterer Sibirien- und Alaskaforscher des 18. Jahrhunderts wie z.B. Johann Georg Gmelin, Gerhard Friedrich Müller und Peter Simon Pallas zu erforschen und bekannt zu machen.

Sie fördert die Bearbeitung und Auswertung der historischen Quellen und deren Nutzung durch die heutigen Naturwissenschaften (zum Beispiel Medizin, Botanik, Zoologie) sowie für wissenschaftshistorische, ethnologische oder ökologische Arbeiten. Dazu werden Quelleneditionen zur Geschichte Sibiriens und Alaskas, Tagungen (Russisch-Deutsche Begegnungen), Ausstellungen (zum Beispiel Terra incognita Sibirien) und Exkursionen (Steller-Gedächtniswanderungen) unterstützt.

Ein Anliegen der Gesellschaft ist die Vertiefung der Zusammenarbeit mit Stellers Geburtsstadt (Bad) Windsheim, seinem Studienort Wittenberg und dem Sterbeort Tjumen’ in Westsibirien. Die Sichtbarmachung der Bedeutung Halles für Steller und seine Zeit als Ausgangspunkt der deutschen Aufklärung und der deutschen Russlandkunde durch die Universität Halle und die Franckeschen Stiftungen zu Halle mit Ausstrahlung bis Kamtschatka ist eine wichtige Aufgabe. Insbesondere die junge Generation soll durch Vermittlung des reichen Lebens der historischen Persönlichkeit Georg Wilhelm Stellers und der Darstellung der Schönheit Sibiriens und Alaskas durch Förderung des kulturellen Austausches angesprochen werden.

Weitere Informationen unter  Georg-Wilhelm-Steller-Gesellschaft

Kulturstiftung des Bundes

Die Kulturstiftung des Bundes fördert Kunst und Kultur im Rahmen der Zuständigkeit des Bundes.

Ein Schwerpunkt ist dabei die Förderung innovativer Programme und Projekte im internationalen Kontext. Dabei investiert die Stiftung auch in die Entwicklung neuer Verfahren der Pflege des Kulturerbes und in die Erschließung kultureller und künstlerischer Wissenspotentiale für die Diskussion gesellschaftlicher Fragen. Die Kulturstiftung des Bundes setzt außerdem einen Schwerpunkt auf den kulturellen Austausch und eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Sie initiiert und fördert dazu Projekte auf Antrag ohne thematische Eingrenzung in allen Sparten.

Außerdem fördert sie die selbstverwalteten Kulturförderfonds – die Stiftung Kunstfonds, den Fonds Darstellende Künste, den Deutschen Literaturfonds, den Deutschen Übersetzerfonds und den Fonds Soziokultur – und fördert kulturelle Leuchttürme wie beispielsweise die documenta, das Theatertreffen oder die Donaueschinger Musiktage.

Gegründet wurde die Stiftung am 21. März 2002 durch die Bundesregierung, vertreten durch den Beauftragten für Kultur und Medien. Sie ist eine Stiftung des Bürgerlichen Rechts mit Sitz in Halle an der Saale.

Weitere Informationen unter: Kulturstiftung des Bundes

Landesmuseum für Vorgeschichte

Das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle ist eines der wichtigsten archäologischen Museen in Mitteleuropa. Zum umfangreichen Sammlungsbestand von mehr als 15 Millionen Funden gehören zahlreiche Stücke weltweiten Ranges, wie beispielsweise die berühmte Himmelsscheibe von Nebra. Die außergewöhnlich interessanten archäologischen Funde Sachsen-Anhalts werden in zeitlicher Folge – vom Beginn der Steinzeit bis zur vorrömischen Eisenzeit – ausgestellt. Der erste Abschnitt “Geisteskraft” (Alt- und Mittelpaläolithikum) wurde am 17. April 2003 eröffnet. Der zweite Abschnitt “Menschenwechsel” (Jungpaläo- und Mesolithikum) eröffnete am 9. Dezember 2004, der dritte Abschnitt “Lebenswandel” (Jungsteinzeit bis frühe Bronzezeit) am 23. Mai 2008 und der vierte Abschnitt “Glutgeboren” (Mittelbronzezeit bis vorrömische Eisenzeit) am 7. Dezember 2012. In den folgenden Jahren wird die Dauerausstellung nach und nach erweitert. Den chronologischen Endpunkt werden das Mittelalter und die frühe Neuzeit bilden.

 

Weitere Informationen unter  Landesmuseum für Vorgeschichte

Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) Halle

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) Halle betreibt international ausgerichtete agrar- und ernährungsökonomische Forschung unter Einbeziehung der Entwicklung ländlicher Räume.

Weitere Informationen unter: Leibniz-Institut für Agrarentwicklung

Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB)

Das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) analysiert pflanzliche und pilzliche Naturstoffe, Wechselwirkung von Pflanzen mit Pathogenen, Symbionten und abiotischen Stressoren und studiert molekulare Interaktionen als Teil komplexer biologischer Prozesse.

Am Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie bündelt ein internationales Team von Wissenschaftlern auf einzigartige Weise chemische und biologische Kompetenz, um die komplexen Prozesse und Netzwerke zu entschlüsseln, die dem Wechselspiel der Organismen mit ihrer biotischen und abiotischen Umwelt zugrunde liegen. Im Vordergrund stehen dabei Analysen pflanzlicher und pilzlicher Naturstoffe und deren biologische Bedeutung sowie die Untersuchung der molekularen Mechanismen, auf denen diese Wechselwirkungen beruhen.

Die gewonnenen Erkenntnisse können in der Pflanzenproduktion, Biotechnologie und der Entwicklung von Wirkstoffen, z.B. für Medikamente, genutzt werden und dienen damit schlussendlich der Ernährung und Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze.

Weitere Informationen unter: Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie

 

Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften

Die deutsche Akademie der Wissenschaften Leopoldina – älteste wissenschaftliche Akademie Europas – ist Nationale Akademie. Die Leopoldina bearbeitet als Nationale Akademie in voller Unabhängigkeit wichtige gesellschaftliche Zukunftsthemen und vermittelt die Ergebnisse der Öffentlichkeit und Politik. Zudem ist sie die Stimme der deutschen Wissenschaft in internationalen Zusammenhängen. Die bereits 1652 gegründete Leopoldina ist seit 1878 in Halle ansässig und überdauerte als gemeinsame Gesellschaft auch die Jahre der deutschen Teilung. Unter den Mitgliedern der Leopoldina befinden sich auch über 30 der heute lebenden Nobelpreisträger.

Weitere Informationen unter: Leopoldina

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Feste Pfeiler der Ideenschmiede Halle sind die Universität, die Kunsthochschule sowie zahlreiche Institute der deutschen Forschungsgesellschaften und Forschungsunternehmen. Die über 500-jährige Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist eine moderne Volluniversität mit über 260 Studiengängen. Gegenwärtig nutzen rund 20.000 Studierende die Möglichkeiten exzellenter Forschung, ausgezeichneter Lehre und modernster technischer Ausstattung.

Bei aktuellen Hochschulrankings erreicht Halles Universität immer wieder vordere Plätze, z. B. bei Erziehungswissenschaften, Pharmazie, Medizin und Chemie. Die wachsende Zahl von Ausgründungen als An- Institute und Start-ups von Absolventen belegt den hohen Stand der praxisnahen Forschung und Ausbildung. Unterstützt wird diese Entwicklung von der Nähe der naturwissenschaftlichen Bereiche der Universität zu rennomierten Forschungsinstituten und innovativen Unternehmen.

Weitere Informationen unter: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung

Das Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung untersucht sich wandelnde Werte und Normen sowie Lebensbedingungen und Konflikte in postsozialistischen und postkolonialen Zusammenhängen.

Weitere Informationen unter: Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung

Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik

Das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik widmet sich den Besonderheiten der Bildung und der Eigenschaften von Mikro- und Nanofestkörperstrukturen sowohl in der Grundlagen- als auch in der angewandten Forschung.

Weitere Informationen unter: Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik 

Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie, Göttingen (Außenstelle Halle)

Emeritus – Professur der Max-Planck-Forschungsstelle für Enzymologie der Proteinfaltung Göttingen (Außenstelle Halle) – Prof. em. Dr. Gunter Fischer

Netzwerk Ultraschall NetUs (tti Technologietransfer und Innovationsförderung Magdeburg GmbH)

Der Vorteil von Ultraschallmess- und Prüfsystemen liegt darin, dass die Methode zerstörungsfrei auf die Untersuchung von Schichtdicken, Grenzflächen und Inhomogenitäten in verschiedensten Materialien und Kompositen angewendet werden kann. Das erlaubt im Vergleich mit klassischen Methoden eine Reduktion der Untersuchungskosten und -zeiten, die Verringerung von Ausfallzeiten, die Vermeidung des vorzeitigen Ersatzes von Maschinen, Ausrüstungen, Konstruktionen und Rohrleitungen, die Erhöhung der Produktqualität und die Verbesserung der Sicherheit. Gleichzeitig stellt die Ultraschalldiagnostik eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Methodiken der zerstörungsfreien Materialprüfung dar. Unterschiedliche Eindringtiefen und Auflösungen ergänzen sich in ihren Aussagen. Insbesondere die weitere Entwicklung bildgebender 3-D-Verfahren bildet aufgrund der fortschreitenden Entwicklung der Computertechnologien eine notwendige Voraussetzung für die moderne Qualitätsüberwachung einer laufenden Produktion bzw. der zugehörigen Anlagen.

Die Zusammenführung der Kompetenzen und des Know-how der kleinen und mittleren Unternehmen zur Verknüpfung ihrer FuE-Aktivitäten ist ebenso Ziel des Netzwerkes, wie die Umsetzung der Spitzenforschungsergebnisse der mitteldeutschen Hochschulen, z. B. auf dem Gebiet der piezoelektrischen Materialien, der Material- und Bauteilcharakterisierung, der Schallfeldsimulation, der Sensorik und der ultraschnellen Messdatenverarbeitung, in leistungsfähige Systeme zur Diagnostik und Überwachung industrieller Prozesse durch Unternehmen aus der Region, die über die notwendigen Kernkompetenzen verfügen.

Weitere Informationen unter  NetUs

Rainer-Rudolph-Stiftung

Die Rainer-Rudolph-Stiftung wurde im Mai 2011 als gemeinnützige Stiftung gegründet. Sie würdigt das Wirken von Rainer Rudolph als wissenschaftlich herausragenden und international führenden Proteinbiochemiker.

Die Stiftung setzt das Anliegen von Rainer Rudolph fort, universitäre und industrielle Forschung zu verbinden, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Anwendung zu überführen und insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.

Ziel der Stiftung ist die Förderung von Grundlagenforschung und angewandter Forschung auf dem Gebiet der Proteinbiochemie und Biotechnologie. Die Stiftung spricht vor allem junge Wissenschaftler an, die in diesem Bereich außerordentliche Leistungen erbracht haben.

Weitere Informationen unter  Rainer-Rudolph-Stiftung

Salinetechnikum

Das Saline Technikum wurde 2010 am Technischen Saline- und Hallorenmuseum Halle (Saale) gegründet. Es versteht sich als außerschulische Bildungseinrichtung für technische Bildung. Ziel ist, das Technikinteresse von Kindern und Jugendlichen aller Bildungsstufen zu fördern, zu stärken, sie für Technik zu begeistern. Es favorisiert eine enge Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen aller Schulstufen und Schulformen. Die Projektthemen sind lehrplanorientiert, alltags- und regionalbezogen, handlungsorientiert und berufs- und studienorientiert. Das Leitbild der inhaltlichen Gestaltung lautet: Von der Idee zum Produkt. Die wichtigsten Veranstaltungen sind die seit 2011 stattfindenden Saline-Sommerakademien, die Berufs- und Studienorientierungsmesse, Projekttage in Kooperation mit einzelnen Schulen sowie Wochenendangebote für Kinder und Familien. Die angeführten Partner unterstützen die Arbeit des Saline Technikums mit eigenen Projekten, die über das SalineTechnikum koordiniert werden.

Weitere Informationen unter Salinetechnikum

Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig "Spener-Briefe"

Die Aufgabe der Forschungsstelle Edition Spenerbriefe ist es, die Briefe von Philipp Jakob Spener in wissenschaftlich kommentierter Form zu edieren.

Das Korpus hat einen Umfang von ca. 3500 Briefen. Sie sind z.T. handschriftlich überliefert und in Archiven und Bibliotheken weit über Deutschland hinaus zu finden. Teilweise liegen sie gedruckt in alten, von Spener selbst besorgten oder postumen Sammlungen vor. Diese waren bisher als historische Quellen kaum nutzbar, weil in ihnen regelmäßig die Namen der Adressaten bzw. Adressatinnen sowie oftmals Hinweise auf unmittelbar beteiligte Personen getilgt worden sind.

Durch die Identifizierung einer großen Mehrzahl der Adressatinnen und Adressaten sowie durch die genaue Kommentierung der Briefe erhält eine bisher weithin im Dunkeln liegende Epoche frühneuzeitlicher Religions- und Kulturgeschichte – die Zeit des Pietismus und der frühen Aufklärung – erstmals deutlichere Konturen. Die Edition der Briefe Speners ermöglicht vielgestaltige Einblicke in die konfessionspolitischen, universalreformerischen und alltagsgeschichtlichen Dimensionen dieser Zeit.

Die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig fördert dieses Vorhaben.

Weitere Informationen unter “Spener Briefe”

Science2public

Die Science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V. wurde am 1. März 2007 in Halle (Saale) gegründet. Das siebenköpfige, interdisziplinäre und bundesweit aufgestellte ExpertInnen-Team setzt sich aus namhaften VertreterInnen der Naturwissenschaften, Geisteswissenschaft und Philosophie, Medien, Veranstaltungsmanagement und Marketing sowie Schule und Hochschule zusammen, um durch eigenes Engagement und Expertise in unterschiedlichen Fachbereichen den Dialog von Inhalten der Wissenschaft in die Öffentlichkeit zu erreichen.

Weitere Informationen unter Science2public

Stadtarchiv

Das Stadtarchivs arbeitet an der Bildung, Erschließung, Verwahrung und Pflege des Schriftguts aller städtischen Ämter sowie der städtischen Eigenbetriebe, Einrichtungen und Beteiligungsgesellschaften. Zusätzlich werden für die Geschichte und Gegenwart der Stadt bedeutsame Dokumente, Fotos, Pläne, Karten, Postkarten und Vieles mehr gesammelt. Schenkungen und Nachlässe von Privatpersonen, Vereinen und Firmen werden gern bei vorliegendem öffentlichen Interesse im Stadtarchiv ebenfalls verwahrt und nutzbar gemacht.

Das Stadtarchiv hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Erbe der Stadt Halle zu bewahren und das historische Bewusstsein der Bürger zu fördern, eigene Forschungen zu betreiben und bei der Klärung von Rechtsfragen zu helfen.

Weitere Infos unter: Stadtarchiv

Stadtmuseum Halle

Das Stadtmuseum Halle ist eine kulturelle Bildungseinrichtung der Stadt Halle (Saale). Den Stammsitz des Museums bildet das Gebäudeensemble in der Großen Märkerstraße 10 mit dem Christian-Wolff-Haus, dem so genannten Galerieanbau als Zwischengebäude und der Druckerei im Hof. Dependancen des Stadtmuseums Halle sind die Oberburg Giebichenstein, der Rote Turm, die Hausmannstürme und der Leipziger Turm. Im ehemaligen Schützenhaus Glaucha unterhält das Stadtmuseum Halle sein Depot.

Der Stammsitz in unmittelbarer Marktplatznähe hat eine lange Tradition als Ort der Wissenschaft, der kulturellen Bildung und der Kommunikation mit zeitweise überregionaler Bedeutung. Seit dem Neubau des Patrizierhauses im Jahr 1558 wohnten dort angesehene Bürger der Stadt und später auch Professoren der Universität. Heute ist es nach dem (die deutsche Frühaufklärung prägenden) Philosophen und Universitätsprofessor Christian Wolff (1679-1754) benannt.

Von 1764 bis 1946 war das allmählich erweiterte Areal Sitz von Verlag und Druckerei der Familie Gebauer & Schwetschke. Diese unterhielt ein weit gespanntes Netzwerk von Autoren, Buchhändlern und Lesern und war im 18. und 19. Jahrhundert mit der Herausgabe wichtiger Werke wie der „Allgemeinen Welthistorie“, den Gesammelten Werken Martin Luthers, Veröffentlichungen von Professoren der renommierten halleschen Universität und fremdsprachigen Publikationen im gesamten deutschsprachigen Raum erfolgreich. Während der Druckereibetrieb im hinteren Gebäudeteil weiterlief, etablierte sich im historischen Bürgerhaus im Jahr 1954 ein städtisches Museum. Ab 2012 werden in dem Gebäudeensemble zwei stadtgeschichtliche Dauerausstellungen präsentiert.

Mit der neuen stadtgeschichtlichen Dauerausstellung erhält das Stadtmuseum Halle sein Herzstück zurück. Es profiliert sich damit als diejenige stadtgeschichtliche Instanz, die das dingliche Gedächtnis der Stadt Halle sammelt, bewahrt, erforscht und auf lebendige Art und Weise an ein breites Publikum vermittelt.

Weitere Informationen unter: Stadtmuseum

 

Stiftung Händel-Haus

Das Händel-Haus: Händels Bühne im Hier und Jetzt.

Früher das Geburts- und Wohnhaus des barocken Genius, heute vor allem ein Museum, das mit stimmig komponierten Dauer- und Sonderausstellungen aufwartet: das Händel-Haus. Wo sonst ließe sich Händels Leben, Wirken und Zeit lebendiger vermitteln?

Erfahren Sie anhand wertvoller Gemälde und Grafiken, anhand von Musikinstrumenten, Klangbildern und gut aufbereiteten Texten alles über Händels kreatives Schaffen und seine geniale Künstlerpersönlichkeit, über Musikinstrumente und illustre Zeitereignisse.

Mehr Informationen unter: Händelhaus

Stiftung Moritzburg

Seit 1904 ist in der Moritzburg das hallesche Kunstmuseum untergebracht, zunächst nur mit seinen kunsthandwerklichen Beständen, ab 1920 auch mit der Sammlung moderner Gemälde und Plastik. Das Museum war 1885 als “Städtisches Museum für Kunst und Kunstgewerbe” gegründet worden und befand sich, mit kurzer Unterbrechung von 1950 bis 1952, als es mit anderen Museen zu einer “Landesgalerie Sachsen-Anhalt” zusammengeschlossen wurde, über 90 Jahre in städtischer Trägerschaft. Seit 1952 lautete sein Name “Staatliche Galerie Moritzburg Halle”. 1996 ging das Museum in die Trägerschaft des Landes über, 2003 wurde es in eine öffentlich-rechtliche Stiftung umgewandelt und in Stiftung Moritzburg umbenannt.

Heute ist die Stiftung Moritzburg das Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt. Sie besitzt Sammlungen für Malerei, Plastik, Grafik, Photographie, Kunsthandwerk und Design sowie Münzen und Medaillen. Zu den wichtigsten Sammlungsbeständen gehören Kunstwerke der Klassischen Moderne, des 19. Jahrhunderts und der mittelalterlichen Schnitzplastik. Die Kunst des Expressionismus ist mit eigenen Beständen und den beiden Dauerleihgaben, der Sammlung Hermann Gerlinger und der Sammlung Kracht, hervorragend vertreten. Auch besitzt das Museum reiche Bestände historischen Kunsthandwerks und ein Landesmünzkabinett. Es erweitert seine Sammlungen konsequent bis in die Gegenwart.

Weitere Informationen unter  Stiftung Moritzburg

Studienzentrum August Hermann Francke

Archiv und Bibliothek der Franckeschen Stiftungen bilden gemeinsam das Studienzentrum August Hermann Francke. Dieses erstreckt sich räumlich über das historische Bibliotheksgebäude, Haus 22, und den Nachbarbau, Haus 23/24.

Das Studienzentrum ist eine Serviceeinrichtung für die Erschließung und Erforschung der Bestände von Bibliothek und Archiv der Franckeschen Stiftungen. Durch die finanzielle Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft konnten in den letzten Jahren umfangreiche und innovative Erschließungsprojekte begonnen und durchgeführt werden. Sie verbessern die Kenntnis der Quellen und bieten eine solide Basis für neue Perspektiven und Projekte der Forschung.

Weitere Informationen unter Studienzentrum August Hermann Francke

SYN Stiftung

Die SYN Stiftung ist an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis angelegt und untersucht die Verzahnung verschiedener Disziplinen. Dabei geht es auch wesentlich um die Frage, wie sich multidisziplinäre Praktiken innerhalb traditioneller Strukturen im Kunst-, Wissenschafts- und Designbereich durchsetzen und selbstverständlicher Teil edukativer Prozesse sowohl im Schul- wie Universitätsbereich werden können. Die SYN Stiftung kooperiert programmatisch mit anderen Einrichtungen.

Die Stiftung wurde 2009 gegründet und hat ihren Sitz in Halle an der Saale.

Weitere Informationen unter  SYN Stiftung

Technisches Halloren- und Salinemuseum Halle

Auf dem Gelände der zwischen 1719 und 1721 errichteten Königlich-Preußischen Saline befindet sich heute das Technische Halloren- und Salinemuseum Halle.

Hier wird die Siedesalzgewinnung als der einst bedeutendste Gewerbezweig der Saalestadt umfassend dokumentiert. 1964 wurde die Produktion der Salzgewinnung eingestellt.

Die Ausstellung im Uhrenhaus veranschaulicht die Geschichte der beiden halleschen Salinen und die Kulturgeschichte der halleschen Salzwirker – der sogenannten Halloren.

Im Siedehaus befindet sich noch eine funktionstüchtige Siede-und Trockenpfanne mit Förderband und Abfülleinrichtung. Damit wird die Salzgewinnung von der Sole bis hin zum abgepackten Salz erlebbar. Beim Schausieden – nur zu bestimmten Terminen durchgeführt – kann der Besucher die Salzproduktion unmittelbar erleben.

Weitere Informationen unter  Salinemuseum

Verein für hallische Stadtgeschichte e.V.

Die Stadt Halle hat eine nahezu 1200-jährige, sehr facettenreiche Geschichte. Ihr historisches Gesicht ist vielerorts erhalten geblieben und prägt das Stadtbild bis heute. Eine einzigartige Architekturlandschaft aus vielen Jahrhunderten ist hier anzutreffen: Neben den beiden mittelalterlich geprägten Burganlagen etwa die Anlage des Stadtgottesackers im Stil der italienischen Renaissance, der pietistische Komplex der Franckeschen Stiftungen aus dem 18. Jh., mit den größten Fachwerkbauten Europas, das ausgedehnte Gründerzeitviertel im Norden der Stadt bis hin zur „steinernen Verheißung einer sozialistischen Moderne“ in Halle-Neustadt. Der historische Reichtum zeigt sich aber auch in den zahlreichen Archiven, Bibliotheken und Museen Halles. All diese, sehr unterschiedlich gearteten, Sammlungen haben von der weitgehenden Verschonung der Stadt im zweiten Weltkrieg profitiert und weisen eine Materialfülle und Überlieferungsdichte über alle Epochen der Stadtgeschichte auf, die den Vergleich mit anderen europäischen Städten nicht zu scheuen braucht. Erstaunt muss man jedoch heute oft feststellen, dass die Geschichte dieser bemerkenswerten Stadt vor Ort und anderswo gar nicht mehr bekannt zu sein scheint. Hier setzt die Arbeit des Stadtgeschichtsvereins an. Der Verein macht es sich zur Aufgabe, die Geschichte Halles wieder stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und die Stadtgeschichtsforschung zu befördern.

Weitere Informationen unter  Verein für hallische Stadtgeschichte

WissenschaftsCampus Halle - Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH)

Der WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) ist ein Zusammenschluss von Experten auf dem Gebiet der Pflanzen-, Agrar-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Als oberstes Ziel hat sich der WCH die interdisziplinäre Zusammenarbeit von vier Leibniz-Instituten in Sachsen-Anhalt mit den korrespondierenden Einrichtungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und mit außeruniversitären Einrichtungen gesetzt. Durch die gezielte Intensivierung der Kooperation zwischen außer- und universitärer Forschung soll die wissenschaftliche Exzellenz in Forschung und Lehre bezüglich der pflanzlichen Bioökonomie, sowie der Transfer von Erkenntnissen in die Wirtschaft gefördert werden. Bioökonomie ist die Erzeugung und Nutzung biologischer Ressourcen, die sich an natürlichen Stoffkreisläufen orientiert. Dabei sollen Produkte, Verfahren und Dienstleistungen im Rahmen eines zukunftsfähigen Wirtschaftssystems bereitgestellt werden. Nachwachsende Rohstoffe aus Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen bilden hier die Basis. Mit ihren vielfältigen Möglichkeiten kann die Bioökonomie einen wichtigen Beitrag zur Lösung globaler Probleme leisten. Darunter fallen Boden, Klima- und Umweltschutz, die Gesundheit und Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung sowie deren nachhaltige Versorgung mit Energie, Wasser und Rohstoffen.

Weitere Informationen unter: WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie

Zentrum für Sozialforschung Halle e. V.

„Zur Mitte der 1990er Jahre hat das Zentrum für Sozialforschung Halle e. V. (kurz: ZSH) seine Forschungstätigkeit als An-Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aufgenommen. Die Arbeitsmarktforschung ist dabei das traditionelle Standbein des ZSH. Jüngeren Datums sind die Forschungsschwerpunkte Arbeits- und Sozialrecht sowie Demokratie und Partizipation, die das Themenspektrum des ZSH erweitern. Über 20 Mitarbeiter bearbeiten Projekte zum einen in der Grundlagenforschung und zum anderen mit einer explizit praxisbezogenen Anwendungsorientierung. Das ZSH verfügt über ein modernes CATI-Labor zur Datenerhebung (schriftlich, telefonisch und online), welches auch professionelle Dienstleistungen für externe Auftraggeber wissenschaftlicher Befragungen anbietet.“

Weitere Informationen unter: www.zsh-online.de