Leibniz-Präsident besucht WissenschaftsCampus Halle

Der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Matthias Kleiner, hat heute den Leibniz-WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) besucht und sich über die Arbeit des regionalen Netzwerks zum nachhaltigen, auf nachwachsenden Rohstoffen basierenden Wirtschaften informiert. Gemeinsam mit Udo Sträter, Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), den Sprechern des WCH, Klaus Pillen von der MLU und Ludger Wessjohann vom Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) sowie weiteren Leitern der elf WCH-Mitgliedsinstitutionen diskutierte er die bisherige Zusammenarbeit zwischen den außeruniversitären und universitären Einrichtungen unter dem Dach des WissenschaftsCampus Halle. Ziel der Zusammenkunft am Leibniz-Institut IPB war es, noch bessere Möglichkeiten für die Kooperation zu entwickeln. Mit dem WCH besuchte Matthias Kleiner erstmalig einen Leibniz-WissenschaftsCampus.

„Der Leibniz-WissenschaftsCampus Halle ist eine regionale, vernetzte Forschungskooperation, die eine globale Herausforderung adressiert. Die Pflanzenbasierte Bioökonomie bietet Potenziale, um auch angesichts der wachsenden Weltbevölkerung und des Klimawandels unseren Bedarf an Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen zu decken. Mit dem interdisziplinären WissenschaftsCampus Halle ist es der Leibniz-Gemeinschaft und der Martin-Luther-Universität gelungen, die Region auf diesem zukunftsweisenden Gebiet international zu profilieren. Mich fasziniert immer wieder aufs Neue, wie die Forschung und die Ideen unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ganz konkreten Nutzen haben können“, so Matthias Kleiner am Freitag.

Besonderen Wert legte er auf die Nachwuchsförderung. Er nahm sich die Zeit, mit einigen Nachwuchswissenschaftlern des WCH zu diskutieren und sich auszutauschen. Am Nachmittag empfing er gemeinsam mit dem WCH darüber hinaus Vertreter des französischen Instituts für Agrarwissenschaften (INRA) und stellte mit dessen Vize-Präsident Jean-François Soussana einen wichtigen und internationalen Kontakt für den weiteren Erfolg der Arbeit des WCH her.

Das Modell „Leibniz-WissenschaftsCampus“ ist die Antwort der Leibniz-Gemeinschaft auf das oft bemängelte Nebeneinander von universitärer und außeruniversitärer Forschung im deutschen Forschungssystem. Leibniz-WissenschaftsCampi ermöglichen Leibniz-Einrichtungen und Hochschulen eine thematisch fokussierte Zusammenarbeit im Sinne einer gleichberechtigten, komplementären, transdisziplinären, regionalen Partnerschaft unter zusätzlicher Einbindung anderer Institutionen und der Wirtschaft. Ziel ist es, nationale und europäische Netzwerke zu schaffen, um den jeweiligen Forschungsbereich weiterzuentwickeln und das wissenschaftliche Umfeld für diese Thematik und den jeweiligen, regionalen Standort zu stärken. Zurzeit gibt es deutschlandweit 19 WissenschaftsCampi. Der WCH ist mit seinen elf Mitgliedern der größte.

 

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Nadja Sonntag

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie

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Publiziert am 17.3.2017