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Halle-Neustadt ist auf dem Weg in die „Zukunftsstadt“. Die Vision: klimaneutral – vernetzt – integriert.

Ziel von „halle.neu.stadt-2050“ ist es, die Großsiedlung als ehemalige sozialistische Stadt-Utopie der Moderne von europäischer Bedeutung und größte Stadtgründung der DDR mit dem angrenzenden Wissenschaftspark, Technologie- und Gründungszentrum (TGZ) nebst Wohngebiet Heide-Süd als eines der bedeutsamsten Nachwende-Konversionsprojekte in Ostdeutschland zu verbinden. Damit soll ein Brückenschlag zwischen wissenschaftlicher, internationaler Exzellenz und interkulturellem Sozialraum erfolgen.

Nach der Auftaktkonferenz im Juli 2015, der ersten Zukunftskonferenz im Oktober 2015 und diversen thematischen Workshops, bei denen man mit den BürgerInnen und unterschiedlichen ExpertInnen in die Diskussion kam, laden die Projektverantwortlichen nun am 15. April ab

16.00 Uhr zur 2. Zukunftswerkstatt in die Kooperative Gesamtschule „Wilhelm von Humboldt“ (Lilienstraße 19) ein. Neben einer Teilnahme dazu sind die BürgerInnen im Vorfeld herzlich eingeladen, sich an einer Online-Befragung zu beteiligen, die dem Zukunftsstadt-Team hilft, Vorstellungen, Anliegen und Ideen abzugleichen. (Online-Befragung unter

www.halle.neu.stadt-2050.de) Welche Ideen und Vorstellungen gibt es zu einer Transformation der Großwohnsiedlung Halle-Neustadt in ein nachhaltiges integriertes Stadtquartier der Zukunft? Welchen Herausforderungen begegnet man dabei, welche Umgestaltungschancen bestehen bis 2050? Welche der Ideen sind auch auf andere Großsiedlungsgebiete im In- und Ausland übertragbar? Diesen Fragen stellen sich aktuell HallenserInnen und Akteure im Zuge des bundesweiten Städtewettbewerbes, an dem die Stadt Halle (Saale) als eine der 51 Teilnehmerkommunen teilnimmt.

Im Anschluss an die 2. Zukunftswerkstatt wird übrigens das spektakuläre öffentliche Licht_Visions_Festival „halle.neu.stadt.leuchten“ stattfinden. Hier sollen ausgewählte Fassaden als Lichtleinwände fungieren und die bislang entwickelten Visionen projizieren als auch neue kreative Impulse von BürgerInnen über Tablets interaktiv einfangen. Partner dafür ist die Freiraumgalerie.


Publiziert am 23.2.2016