Druck

Mit Johanniskraut im Wettbewerb

Der Zuschlag im Leibniz-Wettbewerb ging 2015 mit insgesamt 26,2 Millionen Euro an 28 verschiedene Leibniz-Institute, unter anderem an das hallesche IPB. Mit dem Projekt Johanniskraut gegen Alzheimer – Begegnung einer gesellschaftlichen Herausforderung durch neue Wege in der Identifizierung, Gewinnung und Anwendung von Naturstoffen konnte das IPB in der Förderlinie Vernetzung punkten. Gemeinsam mit Partnern der Universitäten Halle, Oslo und Braunschweig sowie dem Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung will man in diesem Projekt herausfinden, welche Bestandteile im Johanniskraut für seine positive Wirkung auf die Alzheimer-Demenz verantwortlich sind. Mit dem Wissen um physiologische, biochemische und genetische Einflussfaktoren der Wirkstoffentstehung innerhalb der Pflanze, sollen im Ergebnis Johanniskrautpflanzen mit einem besonders hohen Wirkstoffanteil gezüchtet werden.Federführend koordiniert wird das Projekt von Ludger Wessjohann und Katrin Franke.

Der Leibniz-Wettbewerb (vormals SAW-Verfahren) ist das interne Wettbewerbsinstrument der Leibniz-Gemeinschaft. Jedes Institut der Leibniz-Gemeinschaft ist antragsberechtigt und darf federführend pro Jahr nur einen Antrag auf Forschungsförderung einreichen. Finanziert wird der Wettbewerb aus Mitteln des Paktes für Forschung und Innovation 2011-2015 (Pakt II) mit einem von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz beschlossenen Betrag von 30 Millionen Euro pro Verfahrensrunde. Der Pakt II ist eine Initiative von Bund, Ländern, der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie allen Wissenschaftsorganisationen zur Förderung der außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

 

Weitere Informationen unter:

Sylvia Pieplow
Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Weinberg 3
06120 Halle (Saale)
 
Tel.: (03 45) 55 82 11 10
Fax:  (03 45) 55 82 11 19
Email: spieplow@ipb-halle.de
www.ipb-halle.de

Publiziert am 24.1.2016